Alfred-Herrhausen-Haus
Brunnenstraße 8 | 45128 Essen
Das Lastenheft war anspruchsvoll: Essen suchte eine besondere Immobilie mit repräsentativem Charakter nach außen sowie großer Flexibilität und Citynähe - und fand die Brunnenstraße Nr. 8. Direkt am Stadtgarten, gegenüber des Saalbaues mit der neuen Philharmonie und mit dem Aaltotheater als Nachbarn.
Die GVE hat diese Immobilie im Stadtgarten mit einem zwanzigjährigen Nutzungsvertrag im Jahre 2008 von der Stadt Essen übernommen und mit großem Aufwand innerhalb weniger Monate für seine neue Aufgabe renoviert und hergerichtet. Mit hochmoderner Technik und gediegenen Details weiß die Immobilie ihre Nutzer nun zu überzeugen.
Auch die stadtplanerische Integration in das Umfeld ist gelungen. So wurden etwa 1,5 Millionen Euro investiert um das Haus vor dem Verfall zu retten und die Wünsche der neuen Nutzer realisieren zu können.
Mit einer frischen Farbgestaltung wurden dezent Akzente gesetzt. Eingangsbereich, Büros und Sitzungsräume wurden integriert ohne den Charakter des Gebäudes nachhaltig zu beeinflussen. In der alten Privatvilla haben die Ruhr2010 GmbH als Organisatorin des Kulturhauptstadtjahres sowie der Initiativkreis Ruhrgebiet, dessen Mitbegründer Alfred Herrhausen war, eine repräsentative Bleibe gefunden.
Eigentümer
Stadt Essen (Nutzungsvertrag GVE)
Baujahr
1938
Umbau
2005
Umbaukosten
rd. 1,5 Mio. €
Gebäudehöhe / Geschosse
14 m / 4-geschossig
Vermietete Fläche
rd. 1.280 m2
Mieter
Initiativkreis Ruhrgebiet,
Ruhr2010 GmbH (Organisation Kulturhauptstadt 2010)
